Photovoltaik – rentabel und umweltfreundlich

SolaranlagePhotovoltaik (PV) oder kurz einfach Solarenergie genannt, ist eine unbegrenzte Energiequelle, die auch genutzt werden sollte. Je nach Region gibt es in Deutschland zwischen 950 und 1.200 kWh Sonnenstrahlen pro Quadratmeter.

Die rentablen Anlagen können bei fast jedem Dach angebaut werden und sorgen so für Energie, die kostenlos zu nutzen ist. Solarenergie schont nicht nur den Geldbeutel, sondern es gibt auch nichts Umweltfreundlicheres. Da wohl jeder weiß, dass die fossilen Brennstoffe bald ausgehen, sollte sich über gute Alternativen Gedanken gemacht werden. Hierbei ist die Photovoltaik am zukunftsträchtigsten.

Nach kurzer Zeit rentabel

Natürlich werden viele von den höheren Kosten erst einmal abgeschreckt, aber bereits nach wenigen Jahren hat sich so eine Anlage amortisiert. Da sich fast jeder eine Solaranlage auf das Dach bauen lassen kann, sollte darüber nachgedacht werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass das Haus nicht den ganzen Tag über im Schatten liegt.

Der mit hohen Kosten verbundenen Investition stehen aber auch Vorteile gegenüber, denn die Solaranlage steht für sauberen Strom und so trägt jeder dazu bei, die CO2 Emissionen zu verringern, der sich dafür entscheidet. Da es für Solaranlagen eine meistens 25 Jahre lange Garantie gibt, sind auch Wartungsarbeiten in der Regel nicht maßgeblich und erzeugen daher keine nachträglichen Kosten.

Zudem werden die Energiepreise immer weiter steigen und dazu ist eine Solaranlage geradezu prädestiniert aufgebaut zu werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, sollte zu viel Energie produziert werden, ist auch das kein Problem, denn für nicht genutzte Energie kann eine Einspeisevergütung beantragt werden. So wird der eigene Strom dann ins öffentliche Netz abgeleitet und der Eigentümer bekommt diesen natürlich vergütet.

Wer nicht gerade in einem Denkmal geschützten Haus wohnt, braucht sich auch über eine Genehmigung keinerlei Gedanken zu machen, allerdings dürfen Photovoltaik Anlagen auch das öffentliche Erscheinungsbild nicht beeinträchtigen. Jeder der meint, auf einem Flachdachhaus kann keine Anlage aufgebaut werden ist im Irrtum, auch hier gibt es Möglichkeiten, denn die Module kommen dann auf Gestelle, die eigens dafür hergestellt werden.

Ein wichtiger Schritt vor jedem Aufbau sollte aber bedacht werden, denn das Dach muss das Gewicht schließlich auch aushalten können. Die normalen Module wiegen zwischen 15 bis 22 Kilogramm. Die Dachqualität ist also entscheidend, die Solaranlage kann schließlich bis zu 20 Jahre für sauberen Strom sorgen.

Die geräuschlose Energie

Windkrafträder sind etwas tolles, sie dürfen jedoch nicht allzu dicht an einem Wohngebiet aufgestellt werden und das hat auch einen triftigen Grund, denn ganz geräuscharm sind sie nicht. Anders ist das bei einer PV- Anlage, sie verursacht absolut keinen Lärm und auch das ist ein weiterer Vorteil.

Der Trend in Deutschland geht immer mehr zu Solarenergie über, denn schon jetzt befürworten sie mehr als 98 Prozent. PV könnte sich also in der Zukunft zu einem der wichtigsten Energieträger entwickeln, wären da nicht die hohen Anschaffungskosten. Die sind aber gar nicht so hoch, denn was manche nicht wissen, es gibt für den Aufbau ordentlich Geld vom Staat.

Diese Zuschüsse können sich sehen lassen, denn wird sich für eine PV- Anlage für Warmwasser und Heizung entschieden, kann mit einer Förderung von bis zu 90 Euro pro Quadratmeter gerechnet werden. Wird dazu auch noch die Heizung modernisiert kommen nach einem 400 Euro dazu. Ein alter Heizkessel muss durch einen Brennwertkessel, für Öl oder Gas ersetzt werden und schon kann die Förderung beantragt werden, das muss allerdings vor Beginn der Arbeiten geschehen.

Reinigung der Module

Eine PV- Anlage kann bis zu 20 Jahre genutzt werden und in den ersten drei Jahren sind kaum Reinigungsarbeiten nötig. Allerdings kann es dann zu Schmutz Ablagerungen kommen, die den Betrieb beeinträchtigen können. Der Wirkungsgrad wird reduziert, weil sich Schmutzteilchen auf dem Glas und den Metall- und Silikonteilen abgesetzt hat.

Damit die Photovoltaikanlage weiterhin arbeiten kann und nicht mit der Zeit Schäden zu befürchten sind, die nicht mehr behoben werden können, sollte eine Reinigung erfolgen. Hier sollte jedoch kein Besitzer einer solchen Anlage auf die Idee kommen, die Reinigung selber durchzuführen, denn diese muss mit äußerster Vorsicht gehandhabt werden.

Die Folgen wären dann Leistungseinbußen, die nicht mehr reparabel wären. Werden zu aggressive Reiniger genommen, können durchaus Schäden bei den Dichtungen und sogar Glaskorrosionen entstehen.

Die Reinigung sollte also immer durch ein professionelles Unternehmen durchgeführt werden. Das sollte alle zwei bis drei Jahre passieren und vorher sollten natürlich bei verschiedenen Firmen Kostenvoranschläge eingeholt werden, denn hier unterscheiden sich die Preise maßgeblich. Allerdings sollte bedacht werden, dass ohne eine Reinigung bis zu 20 Prozent Energie verloren gehen kann, denn es können sich Ablagerungen wie zum Beispiel Öl, Ruß, Staub oder andere Arten von Schmutz auf den Modulen abgesetzt haben.

Dazu kommt noch das Wachstum von Moosen oder Algen, die dringend entfernt werden sollten. Wird damit zu lange gewartet, ist später mit einem erheblichen Mehraufwand zu rechnen und dann steigen auch die Kosten.

Braucht eine PV Anlage einen Blitzschutz?

Eine Photovoltaikanlage kann durch mehrere Faktoren beeinträchtigt werden, dazu gehört natürlich auch ein Blitzeinschlag. Um sich davor zu schützen gibt es zwei Möglichkeiten, die entweder der äußere Blitzschutz oder der innere Blitzschutz sind.

Der Äußere hat die Aufgabe, den direkten Einschlag zu verhindern und ihn ins Erdreich abzuleiten. Der Innere soll Überspannungen im Haus vermeiden helfen. Ob es sich nun um einen Neubau handelt oder es sich um einen Altbau dreht, diese Arbeiten müssen von Experten erledigt werden. Wird ein System nicht fachgerecht eingebaut, kann es dazu kommen, dass ein Blitzschlag mehr Schaden als nötig anrichtet. Wer meint er könnte sich das Geld für eine Firma sparen, muss damit rechnen, dass er gefährliche Verletzungen davon tragen kann.

Ob überhaupt ein Blitzschutz bei einer PV-Anlage nötig ist, sollte immer von einem Fachmann entschieden werden. Der richtet sich nach den sogenannten Vornormen, egal ob es sich um einen inneren oder einen äußeren Blitzschutz handeln soll.

Eine Photovoltaikanlage kann nicht nur für Wärme im Haus sorgen, sondern auch für Strom und warmes Wasser. Dazu ist es nötig, dass auch andere Bereiche in einem Haus umgerüstet werden müssen. In der Regel werden zur Speicherung der Solarenergie Akkus eingebaut, die auch während der kalten Jahreszeit für genügend Strom sorgen. Überschüssige Energie kann den örtlichen Stadtwerken angeboten werden und dafür gibt es natürlich auch Geld.